Sülze, einfach gemacht und schmeckt! 4 Kommentare


Entweder man mag sie oder mag sie nicht! Die Rede ist hier natürlich von Sülze! Einigen ist das ganz einfach zu „gubbelig“ oder sieht einfach nicht lecker aus. Ich dagegen bin ein großer Freund von Sülze. Diese selber herzustellen steht schon lange auf meiner ToDo Liste. Jetzt vor Weihnachten habe ich mir die Zeit genommen und endlich Sülze hergestellt. Ich bin überrascht wie einfach das ganze doch tatsächlich ist. Klasse!

Die Schweinepfote ist übrigens nicht mit in die Gläser gewandert, sondern hatte nur den Zweck den Prozess des Gelierens zu unterstützen. In denen steckt viel Gelatine und die brauchen wir. Den so ein Gelee wird aus der in den Knochen enthaltenen Gelatine gewonnen! Das ist vielleicht auch noch ein Grund warum einige einfach keine Sülze mögen! 🙂 Das Gelee ist übrigens absolut Geschmacksneutral, daher hat man hier viel Spielraum für eigene Kreationen, ab salzig oder süß ist vollkommen egal.

Wer gar nicht auf Schwein steht kann natürlich auch eine andere Sülze machen, gibt da ja auch sehr leckere Gemüse und Geflügelvarianten! Diese werdet ihr hier in Zukunft auch lesen können! Dieser erste Test mit Sülze hat nämlich hervorragend funktioniert!

Schaut euch die Bilder an, die sagen schon vieles aus!

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Sülze

Portionen 9
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Kochzeit 4 Stunden
Gesamtzeit 4 Stunden, 10 Minuten
Zubereitung Küche
bauchvoll.de Bauchvoll
Hausgemachte Sülze im Glas!

Zutaten

  • 2 Stücke Eisbein
  • 1 stück Schweinepfote
  • 80g Geliermittel (Aspik)
  • 1 stück Möhre (ganz klein geschnitten, kommt mit in die Gläser)
  • 1 stück eingelegte Gurke (ganz klein geschnitten, kommt mit in die Gläser)

Sud

  • 1 stück Knollensellerie (in grobe Stücke geschnitten)
  • 1 stück Poree (geschnitten)
  • 20g Salz (Pro Liter Wasser)
  • 15g Essig 25 % (Pro Liter Wasser)
  • 5 Stücke Wacholderbeeren (Pro Liter Wasser)
  • 4 Stücke Nelken (Pro Liter Wasser)
  • 4 Stücke Lorbeerblätter (Pro Liter Wasser)

Gelee

  • 1 Zucker (Abschmecken, siehe Beschreibung)
  • 1 Salz (Abschmecken, siehe Beschreibung)
  • 1 Essig 25% (Abschmecken, siehe Beschreibung)

Vorbereitung

Schritt 1
Die Haxen und die Pfote (diese verstärkt den Prozess des gelieren) mit den restlichen Zutaten in einen großen Topf geben.
Schritt 2
Die restlichen Zutaten für den Sud dazugeben und mit Wasser aufgiessen. Alles für ca 2 Stunden kochen.
Schritt 3
Dann ist das Fleisch gar und ihr könnt es auseinander schneiden. Fleischstücken locker in die Gläser legen. Dazu habe ich etwas Möhre und Gurke gegeben.
Schritt 4
Den Rest der Flüssigkeit durch ein Sieb geben und in einem Topf auffangen. Jetzt wird der Sud hergestellt. Gebt ihr Zucker, Salz und Essig dazu. Das müsst ihr noch Geschmack machen, der Sud muss stark überwürzt werden, da der Geschmack beim erkalten stark nachlässt! Die Gelatine nach Packungsanleitung vorbereiten und mit in den Sud geben
Schritt 5
Die Gläser bis zum Rand mit dem Sud aufgießen und mit dem Deckel verschließen
Schritt 6
Jetzt wird die Sülze noch eingekocht damit sie länger haltbar ist. Wer keinen Einkochtopf hat, packt die Gläser in einen normalen Topf. Ein Grillthermometer hilft die Temperatur bei 85° zu halten.
Schritt 7
Nach 2 Stunden ist die Sülze eingekocht. Die Gläser vorsichtig aus dem Topf nehmen und 2 Tage lange erkalten lassen. Dann ist das Gelee fest genug. Sie schmeckt natürlich auch schon vorher, hat dann aber eine nicht so schöne Konsistenz!

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