Hoisin Orangen Ribs – Rauchig, zart, verdammt lecker!


Frohe Ostern euch allen! Zur Feier des Osterfestes gibt es heute keine Eier sondern Ribs! Herrlich zarte und rauchige Rippchen. 🙂

Nach gefühlten tausend Jahren ohne selbstgesmokte Ribs wurde es echt mal wieder Zeit den Smoker (und den Bauch!) mit Low & slow Ribs zu füllen! Also fix ein paar herrliche Leitern gekauft, nach einer feinen Sauce/Marinade geguckt (danke Fire&Food für die Anregung) und schon konnte es losgehen.

Als erstes werden die Ribs wie immer von der zähen Silberhaut befreit. Das klappt am besten indem ihr mit einem Messer die Haut am Knochen soweit anhebt bis ihr die mit den Fingern halten und abziehen könnt. Wie es weiter geht, findet ihr unten im Rezept, es folgen jetzt hauptsächlich Bilder und ein paar Zeilen Text von mir dazu. Ihr kennt das ja.

Da freut sich mein Smoker namens Bärbel aber sehr über die Ladung Ribs! Diese haben die erste Stunde auch schon hinter sich. Gleich wird gedämpft!

Eine Nahaufnahme von Rippchen kann ja nie schaden! Es sei denn man hat gerade richtig viel Hunger! 😉

Soo, die letzte Stunde ist angebrochen. Die Ribs sind dank der 2 Stunden dämpfen bereits butterzart, die erste Schicht Sauce ist bereits aufgetragen und verleiht nicht nur glänz sondern auch Geschmack!

Fertig und bereit für den Tisch! Danke noch an Carsten Schneider von Cutteworx für das absolut geniale Brett. Was man gerade nicht sieht ist mein Logo, diese hat Carsten und das Brett gefräst! Von mir gut bestellt und von ihm gut hergestellt. 🙂 Die Homeedition ist wirklich super gelungen und erleichtert die Schneidarbeit erheblich!

Kurzes Fazit zum Schluß: Die Mischung aus Hoisinpaste und den anderen Zutaten verleiht den Ribs einen sehr guten Geschmack, die haben uns mindestens genauso gut geschmeckt wie meine bisherigen Favoriten die Cherry Ribs! Wenn nicht sogar noch einen Tacken besser…! Vielleicht das neue Standart Rezept, man gucken wie mir das beim nächsten mal schmeckt. 😉

Ribs mit Hoisin Orangensauce!

Portionen 4
Vorbereitungszeit 4 Stunden, 10 Minuten
Kochzeit 5 Stunden
Gesamtzeit 9 Stunden, 10 Minuten
Zubereitung Indirektes grillen, Smoken
bauchvoll.de Bauchvoll
Saftig, süß, klebrig und rauchig, damit sind diese Ribs mit einer Hoisin Orangen Sauce schon sehr gut beschrieben. Eine der besten Varianten die ich bislang probiert habe!

Zutaten

  • 8 Stücke Ribs
  • 1 Liter Orangensaft (zum Dämpfen)

Marinade

  • 10 Esslöffel Sherry (8 Esslöffel sind für die Sauce)
  • 6 Esslöffel Tomatenketchup
  • 7 Esslöffel Honig
  • 7 Esslöffel brauner Rohrzucker
  • 8 Esslöffel Sojasauce
  • 8 Esslöffel Hoisinpaste
  • 6 Esslöffel Orangensaft

Vorbereitung

Schritt 1
Die Vorbereitung der Ribs benötigt etwas Zeit. Als erstes zieht ihr die Silberhaut von der Unterseite der Rippchen. Ca 4 Stunden bevor die Ribs auf den Grill bzw Smoker kommen wird die Marinade gemischt und diese drin mariniert. Das funktioniert am besten wenn ihr die Ribs in eine große Schüssel legt, die Marinade darüber gießt und alles gut durchmischt.
Schritt 2
Nach 4 Stunden den Grill für indirektes Grillen vorbereiten und auf ca 120° vorheizen. Die Marinade etwas abtropfen lassen und die Ribs für eine Stunde auf den Gril legen um Rauch aufzunehmen. Wenn ihr nicht mit Holz heizt, nehmt Woodchips um den Rauch zu erzeugen.
Schritt 3
Nach einer Stunden kommen die Ribs in eine Aluschale (IKEA). In dieser liegt ein Gitter auf das die Ribs gelegt werden. Jetzt gebt ihr Orangensaft dazu. Die Ribs dürfen nicht im Saft schwimmen, also nur bis zu Höhe des Gitters Saft dazugeben. Die Schale mit Alufolie gut abdichten, es soll ja kein Dampf austreten. Die Hitze im Smoker/Grill auf 140° erhöhen und die Ribs 2 Stunden dämpfen. Dadurch werden diese schön zart!
Schritt 4
Während die Ribs gedämpft werden, wird die Sauce auf dem Herd einreduziert. Ruhig solange köcheln lassen, bis diese eine zähflüssige Konsistenz bekommt.
Schritt 5
Nach dem Dämpfen kommen die Ribs wieder für eine Stunde bei 120° in den Smoker und werden alle 15 Minuten mit der Sauce eingepinselt!
Schritt 6
Dann direkt auf den Tisch damit! Vergesst nicht Tücher für die Finger, die Ribs sind extrem klebrig. Aber verdammt lecker und saftig! 🙂

 

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