350 Rezepte vom Grill und aus dem Dutch Oven!

Turducken – Oder besser ein Gooducken!

Einen Turducken zu machen stand schon lange auf meiner ToDo Liste. Der Turducken ist in den USA ein beliebter Festtagsbraten. Der Aufwand für sowas ist recht groß, also habe ich es immer vor mir hergeschoben. Für unsere Silvesterrunde wurde es jetzt aber mal Zeit sich an den Turducken zu wagen. Allerdings mit einer kleinen Änderung, wir haben eine Gans (Goose) statt eines Puters (Turkey) genommen, daher heißt es auch Gooducken. Ein Gooducken ist die englische Variante des amerikanischen Turducken.

Der Größte Aufwand besteht bei einem Turducken darin die Knochen aus dem Geflügel zu schneiden. Also habe ich mir erstmal eine Reihe von Video bei YouTube dazu angeschaut. Ich zeige das hier mal grob an der Ente. Das Gefügel auf den Bauch legen und mit einem sehr scharfen Messer vorsichtig rechts und links am Rückgrat entlang an den Rippen herunterschneiden.

Die Flügel einfach abschneiden und die Knochen der Keulen durchschneiden und vorsichtig abtrennen. Achtet darauf die Haut nicht zu sehr zuverletzen. Nicht das die Füllung nachher aus allen Löchern quilt.


Hier ist die Karkasse bereit aus der Ente entfernt worden. Die Knochen der Keulen und Flügel werden noch entfernt. Die Durchtrennt ihr am besten mit einer Geflügelschere oder einem scharfen Metzgerbeil.

Bei dem unteren Bild sind bereits alle Knochen entfernt und die Vögel ziemlich platt! 🙂 Nur bei der Gans bleiben die äusseren Knochen in den Keulen, das hat aber nur optische Gründe. Der zusammengeschnürte Braten sieht dann noch nach Geflügel aus.

Gans, Ente, Hähnchen

Jetzt wird erst die Gans gefüllt, die Ente wird auf die Gänsefüllung gelegt. So geht es weiter, bis auch das Hähnchen mit der Füllung belegt ist.

Bau des Gooducken

Mit Lebensmittelgarn wird der Braten jetzt zusammengebunden. Achtet darauf alles schön fest zuzubinden, sonst fällt euch später die Füllung raus oder alles fällt auseinander.

Bei 180 Grad und geschlossenem Deckel kommt der Gooducken jetzt in den Grill oder Backofen. Das ganze passt bequem in einen großen Bräter, Der Gooducken ist etwas kleiner als die Gans vorher, Knochen verbrauchen da schon eine ganze Menge Platz! 🙂

Der Gooducken ist fertig!

Nach 5 Stunden ist der Gooducken fertig und kann serviert werden. Wir hatten den 6 Stunden im Ofen, was etwas zu lange war. Der Braten ist so zart und saftig gewesen, wir brauchten den nicht mehr schneiden! Er zerfiel bereits fast im Bräter, wir haben den kaum am Stück zum servieren auf eine Platte bekommen. Aus einem Teil des ausgetretenen Fettes haben wir noch eine Sauce gemacht, diese wurde aber kaum gebraucht, da nur das Hähnchen durch die lange Garzeit etwas trocken geworden ist. Statt in einem Bräter und dann in den Grill könnt ihr den Gooducken natürlich auch im Dutch Oven kochen! Natürlich muß der dann ausreichend Platz bieten!

Geschmacklich ist das ganze ein Hammer gewesen. Der Aufwand für so einen Turducken hat sich wirklich gelohnt. Wobei das Entbeinen wirklich einfacher vonstatten gegangen ist als ich es mir vorgestellt hatte. Nach ca einer Stunde bin ich mit allen 3 Vögeln fertig gewesen. Einen Gooducken gibt es auf jeden Fall wieder, vielleicht dann als die Ursprungsversion mit einer Pute. Eine Gans zu nutzen hat sich allerdings nicht als Nachteil erwiesen!

 

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Rezept für den Gooducken bzw Turducken:

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