Irgendwie wollte ich schon immer mal das Kalträuchern ausprobieren, bislang hatte ich mich aber noch nicht so richtig getraut. Aber diesen Winter sollte es soweit sein. Als erstes hatte ich mir einen Kalträucherschrank aus alten Kisten gebaut. Zum Glück bin ich darauf hingewiesen worden das diese Kisten mit schädlichen Stoffen behandelt sein können. Also weg mit den Kisten, Material gekauft und selber einen Schrank gebaut.
Wer mich kennt weiß das sich meine handwerkliche Begabung in Grenzen hält. 🙂 Aber für so einen Schrank hat es doch gereicht. Zwar nicht 100% gerade, aber dafür alles selbst gemacht. Getestet wurde das ganze mit einem Schweinefilet und 2 Stücken Putenbrust. Beides vorher 3 Tage im Kühlschrank gepökelt, dann einen Tag im selbigen getrocknet. Beides hat dann 3 Räuchergänge mit anschließenden Pausen bekommen.
Anschließend durfte alles noch ein paar Tage trocknen. Genau kann ich das bei diesem ersten Test nicht sagen, ich habe das erste Stücke Pute einen Tag nach dem räuchern probiert und dann gemerkt das diese noch ein paar Tage braucht. Das war mir alles noch etwas zu wabbelig. Also das zweite Stück Brust und das Filet noch trocknen lassen und nach 3 weiteren Tagen trocknen probiert. Das war so ziemlich perfekt, ist mir auch von einigen Testopfern bestätigt worden! Die Zeit braucht das ganze also mindestens. Sehr gut!!







Fazit: So ein Räucherofen ist eine echt feine Sache! Die ersten Tests haben sehr gut funktioniert. Aktuell hab ich Bauchspeck, Entenbrust und selbstgemachte Salami in Arbeit! 🙂 Die Produktion läuft also. Leider ist die Räuchersaison ja immer auf Winter bzw. Frühjahr begrenzt.